Schlachters

Die 2900 Einwohner Gemeinde Schlachters ist ebenfalls dem Landkreis Lindau angesiedelt.

Desweiteren gehört Schlachters zur sogenannten Verwaltungsgemeinschaft Sigmarszell, deren die Gemeinden Bösenreutin, Sigmarszell und Niederstaufen zugeordnet sind. Diese wurden im Jahr 1972 zur Gemeinde Schlachters zusammengeschlossen und 1974 in die Verwaltungsgemeinschaft Sigmarszell umbenannt.

Da Schlachters der größte der drei Ortsteile ist, ist auch hier die Verwaltungsgemeinschaft angesiedelt.

Vom Inselbahnhof Lindau bis nach Schlachters bezwingt der Zug bereits 110 Höhenmeter!

Bis Anfang der 80er Jahre war Schlachters noch ein „Bahnhof“. Heute ist es nur eine Blockstelle mit Ein- und Ausfahrsignal sowie einer elektrisch ortsbedienten Schranke.

Bis Mitte der 80er Jahre wurden hier die dort ansässigen Firmen, wie die des Edelweiss Milchwerkes sowie der Baywa und weiteren kleineren Betrieben per Bahn beliefert. Außerdem war im nördlichen Bereich sogar ein Bundeswehranschluß vorhanden.

Das Gebäude des Bahnhofes ist ein zweigeschossiger, sog. kubischer Bau mit Zeltdach und angebautem erdgeschossigem Schalterhaus, verschindelte und verbretterte Holzkonstrukion die von Eduard Rüber 1853 enstanden sein soll.

Technische Daten:

Zweigleisiger, örtlich mit einem Fahrdienstleiter besetzen Bahnhof mit zwei Bahnsteigen, und einem dritten Überholgleis sowie mehreren Ladegleisen, Lichtsignalen und einem ortsbedienten Bahnübergang mit Vollschrankenabschluss.

Schlachters ist in 2 Module aufgeteilt.

Modul 1: Länge x Breite: 250 x 70 cm

Ausfahrt Richtung Lindau, Autobahnbrücke A 96 Lindau-Memmingen-München.
Ladegleise des Edelweiss Milchwerkes und Lagerschuppen der Baywa.

Modul 2: Länge x Breite: 140 x 70 cm

Bahnhofsgebäude mit Stellwerksvorbau, Hausbahnsteig, am anschließenden Lagerschuppen findet sich noch ein Ladegleis Richtung Hergatz.

Reinigungsmodul

Dieses Verbindungsmodul von Aeschach zu unserem Abstellbahnhof haben wir mit zwei Funktionen bestückt:

Zum einem befindet sich bei der Einfahrt in den Abstellbahnhof ein „Kehrschleifenmodul“ – ein langer Gleisabschnitt wird bei der Einfahrt bei Bedarf umgepolt, um einen Kurzschluss bei der folgenden Kehrschleife zu vermeiden.

Zum anderen ist ein Wartungsgleis mit einer Reinigungsanlage für die Achsen der Loks und Wagen vorhanden.

Gesamtansicht des Reinigungsmoduks
Gesamtansicht des Reinigungsmoduks

Technische Daten:

Reinigungsmodul – Länge x Breite: 140 x 50 cm

zweigleisige Verbindung von Aeschach zum Abstellbahnhof:

– Kehrschleifen-Schaltung bei der Einfahrt
– Möglichkeit zur automatischen Reinigung der Räder auf einer Radreinigungsanlage in einem Nebengleis bei der Ausfahrt

Abstellbahnhof

Um eine hohe Zugvielfalt auf der Anlage zeigen zu können, haben wir auf zwei Modulen einen Abstellbahnhof mit insgesamt 16 Gleise und Wendemöglichkeit geschaffen. Dieser Bahnhof kann flexibel an jeden Teil der Anlage integriert werden und übernimmt zusätzlich zur Zwischenabstellung der Zuggarnituren auch die Funktion eines Wendemoduls.

Skizze Abstellbahnhof
Skizze Abstellbahnhof
Abstellbahnhof
Abstellbahnhof

 

Technische Daten:

Der 3,90m lange Abstellbahnhof ist in 2 Einzelmodule unterteilt:

Modul Abstellbahnhof 1 – Länge x Breite: 250 x 50 cm
zweigleisige Ein- und Ausfahrt, Einfahrt in den unteren Abstellteil mit 8 Abstellgleisen, Ausfahrt aus den oberen 8 Abstellgleisen mit jeweils 7 Weichen

Modul Abstellbahnhof 2 – Länge x Breite: 140 x 50 cm
unterer und oberer Abstellbereich mit jeweils 7 Weichen und Wendekreis

Gleisanlage:
16gleisiger Abstellbahnhof, Weichen der Fa. Minitrix R4 15° mit polarisiertem Herzstück und Servo-Antriebe, Flexgleise der Fa. Peco Code 55

Weißensberg

Die Gemeinde Weißensberg mit ca. 2600 Einwohner gehört zum Landkreis Lindau.

Ihr schließen sich unter anderem die Ortsteile Schwatzen, Rothkreuz, Rehlings, Eggenwatt sowie 7 weitere kleine Gemeinden an, die teilweise direkt an der Allgäubahn liegen. Die Anbindung der Bahn erfolgt bis in die 80er Jahre über den Haltepunkt Rehlings.

Technische Daten:

„Schrägmodul“ – Länge x Breite: 123 x 70 cm

Gleisanlage:
zweigleisiger Streckenabschnitt der die Module Schlachters und Rehlings miteinander verbindet.

Das Modul befindet sich im Bau.

Mollenberg

Mollenberg ist ein Ortsteil der 1800 Einwohner-Gemeinde Hergensweiler.

Technische Daten:

 „Schrägmodul“ – Länge x Breite: 140 x 50 cm

Gleisanlage:
zweigleisiger Streckenabschnitt der die Module Schlachters und Hämmerlebrücke verbindet.

Die spätere Planung sieht einmal vor, hier den Streckenabschnitt Hergensweiler Richtung Hergatz weiter zu bauen.

 

Bahnhof Lindau

Neben der Modellbahn interessieren wir uns auch für das Leben und die Geschichte der großen Bahn und damit für den Bahnhof Lindau. Hier sind ein paar Bilder rund um den Bahnhof Lindau.

Haltepunkt Rehlings

Den ehemaligen Haltepunkt Rehlings findet man ebenfalls an der sogenannten „Ludwig-Süd-Nord-Bahn“ zwischen den Bahnhöfen Oberreitnau und Schlachters.
Rehlings ist ein Ortsteil der Gemeinde Weißensberg, der Haltepunkt liegt in der Kurve zwischen beiden Ortsteilen.

Die Auflassung des Haltepunktes erfolgte Anfang der 80er Jahre.

Beide Bahnsteigkanten sind noch vollständig vorhanden jedoch in desolatem Zustand. Der Bahnsteig in Fahrtrichtung Kempten könnte jedoch jederzeit problemlos zum Einsteigen genutzt werden.

Technische Daten

Länge x Breite: 140 x 70 cm

Gleisanlage:
zweigleisiger Streckenabschnitt mit Darstellung des Haltepunktes, der die Module Höhenreute und Weißensberg verbindet.

Das Modul befindet sich im Bau.

Enzisweiler

Der Bahnhof Enzisweiler ist der erste Kreuzungsbahnhof aus Richtung Lindau.
Die Bahnlinie trennt die Ortsteile Bodolz und Lindau Bad-Schachen.

Den Bahnhof haben wir mit damaligen Ladegleis aufgebaut, wo ein örtlicher Schrott- und Kohlehändler angebunden wird. Inzwischen ist auch dieses Gleis leider zurückgebaut worden.

Hinter dem Bahnhof befindet sich eine große Baustelle, es entsteht ein bekannter Supermarkt für die Bürger von Enzisweiler und Bodolz.

Überblick über die beiden Module
Überblick über die beiden Module

Technische Daten:

Der Bahnhof Enzisweiler ist in 2 Einzelmodule unterteilt:

Modul Enzisweiler 1 – Länge x Breite: 250 x 50 cm
Einfahrt aus Richtung Wiesental

Modul Enzisweiler 2 – Länge x Breite: 140 x 50 cm
Ausfahrt in Richtung Greising

Gleisanlage:
Zweigleisiger, örtlich Besetzer Bahnhof mit 2 Bahnsteigen, Ladegleis, Formsignalen sowie einem ortsbedienten Bahnübergang

Malerwinkel

Das Modul „Malerwinkel“ zeigt die Verbindung von Wasserburg nach Nonnenorn und liegt direkt am Bodensee.

Das Hauptaugenmerk auf diesem Modul ist das große Anwesen der Villa „Malerwinkel“ sowie die öffentliche Badebucht mit Rad- und Wanderweg.

Übersicht über den Malerwinkel
Übersicht über den Malerwinkel

Technische Daten:

Streckenmodul Malerwinkel – Länge x Breite: 140 x 50 cm

Gleisanlage:
Eingleisige Verbindungsstrecke von Wasserburg nach Nonnenhorn mit einem Bahnübergang und einem Überweg

Abzweigstelle Aeschach

Bahnbetrieblicher Dreh- und Angelpunkt ist die Abzweigstelle Lindau – Aeschach. Dort treffen die Strecken Richtung Allgäu, Friedrichshafen sowie Lindau-Reutin und Lindau Hbf zusammen. Zum Abzweig gehört auch ein Haltepunkt, der von Zügen aus und in Richtung Friedrichshafen bedient wird.

Die Abzweigstelle ist in zwei Module aufgeteilt. Beide Module sind bis auf die Übergangsbereiche Richtung Lindau Insel, Lindau Reutin sowie Richtung Allgäu fertiggestellt.

Blick auf den Haltepunkt an der Bodenseegürtelbahn

Technische Daten:

Die Abzweigstelle Lindau-Aeschach ist in 2 Einzelmodule unterteilt:

Modul Aeschach 1 – Länge x Breite: 140 x 75 cm
zweigleisige Einfahrt vom Inselbahnhof Lindau und
eingleisig aus Richtung Lindau-Reutin

Modul Aeschach 2 – Länge x Breite: 140 x 75 cm
zweigleisige Ausfahrt in Richtung Wiesental zur KBS 970 und
eingleisig in Richtung Wiesental zur KBS 731

Gleisanlage:
Zweigleisige, örtlich besetze Abzweigstelle mit einem ehem. Haltepunkt in beiden Richtungen an der Allgäubahn und einem Haltepunkt an der eingleisigen Bodenseegürtelbahn.
Ladegleis zum Kohlehändler „Moser“, Formsignalen sowie einem ortsbedienten Bahnübergang.